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Reise und Veranstaltungsbüro
Frank Domakowski
Franz-Marc-Str. 22a
84034 Landshut
Fon0871 / 6 50 78
Fax0871 / 6 50 79
E-Mailkontakt@reisen-erleben.info
Webwww.reisen-erleben.info
www.reisen-erleben-landshut.info

Steuernummer: 132/212/00467
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Bild Landshut erleben: Urheber: Archiv "Die Förderer" e.V. / O. Haßler


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Allgemeine Geschäftsbedingungen für Einzelreisende in Gruppen

Reisen erleben
Reise- und Veranstaltungsbüro Frank Domakowski
Landshut /Bayern

1. Abschluß eines Reisevertrages
Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem RuVFD den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich, fernmündlich oder durch andere Fernkommunikationsmittel vorgenommen werden. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch das RuVFD zustande. Die Annahme bedarf keiner schriftlichen Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsabschluss wird das RuVFD dem Kunden die Reisebestätigung aushändigen. Weicht der Inhalt der Bestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des RuVFD vor, an das es für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Reisende innerhalb der Bindungsfrist die Annahme gegenüber dem RuVFD erklärt.

2.Bezahlung
Zahlungen auf den Reisepreis vor der Beendigung der Reise dürfen nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne von §651 k Abs. BGB verlangt werden und erfolgen. Mit Vertragsabschluss wird eine Anzahlung in Höhe von 20 v.H. des Reisepreises fällig. Weitere Zahlungen werden zu vereinbarten Terminen, Restzahlungen bei Aushändigung oder Zugang der Reiseunterlagen 4 Wochen vor Reisebeginn fällig, sofern die Reise nicht mehr aus den in Nummer 7 b.) genannten Gründen abgesagt werden kann. Davon abweichend kann der volle Reisepreis auch ohne Aushändigung eines Sicherungsscheines verlangt werden, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung eingeschlossen ist und der Reisepreis 75 Euro nicht übersteigt. Kommt der Kunde mit der Zahlung des Reisepreises teilweise oder vollständig in Verzug, ist das RuVFD nach Mahnung und Fristsetzung berechtigt, vom Vertrag zurück zutreten und Schadensersatz entsprechend Nummer 5 zu verlangen.

3. Leistungen und Prospektangaben
Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des Angebotes bzw. aus der Reisebestätigung. Die in der Leistungsbeschreibung angegebenen Angaben sind für das RuVFD bindend. Das RuVFD behält sich jedoch ausdrücklich vor, vor Vertragsabschluss berechtigte Leistungs- und Preisänderungen zu erklären, über die der Reisende selbstverständlich informiert wird. Eine vorvertragliche Preisanpassung kann insbesondere aus folgenden Gründen notwendig werden:

a) aufgrund einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Veröffentlichung der Reisebeschreibungen.

b) wenn die vom Kunden gewünschte und in der Reisebeschreibung ausgeschriebene Pauschalreise nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Veröffentlichung in der Beschreibung verfügbar ist. Abweichende Leistungen z.B. aus anderen Prospekten der Leistungsträger, sowie Sonderwünsche, die den Umfang der vorgesehenen Leistungen verändern sind nur verbindlich wenn sie vom RuVFD ausdrücklich bestätigt werden. Einzelne Fremdleistungen anderer Unternehmen, die nicht Bestandteil einer Pauschalreise sind und die ausdrücklich im fremden Namen vermittelt werden, wie z.B. Mietwagen, Ausflüge und sonstige Veranstaltungen, sind keine eigenen Leistungen des RuVFD

4. Leistungs- und Preisänderungen
4.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die vom RuVFD nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leitungen mit Mängeln behaftet sind. Das RuVFD verpflichtet sich, den Kunden über Leistungsänderungen oder –abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Im Fall einer nachträglichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt vom Reisevertrag zurück zutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anbieten kann. Gegebenenfalls wird dem Kunden eine kostenlose Umbuchung angeboten.


4.2. Dem RuVFD bleibt vorbehalten, den im Reisevertrag vereinbarten Reisepreis bei einer Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder flughafengebühren, oder einer Veränderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Maßgabe der folgenden Regelungen zu ändern, sofern zwischen Vertragsabschluss und reisebeginn mehr als 4 Monate liegen und die zur Veränderung führenden Umstände bei Vertragsabschluss weder eingetreten noch für das RuVFD vorhersehbar waren. Erhöhen sich die bei Abschluss des Vertrages bestehenden Beförderungs-kosten, insbesondere die Treibstoff-kosten, so kann das RuVFD

a) bei einer Sitzplatz bezogenen Preiserhöhung den Erhöhungsbeitrag verlangen.

b) in anderen Fällen die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Anzahl der Sitzplätze des Beförderungsmittels teilen und den sich so ergebenen Erhöhungsbetrag dfür den Einzelplatz verlangen.
Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber dem RuVFD erhöht, kann der Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.
Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat das RuVFD den Reisenden unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anbieten kann.

4.3. Der Reisende hat die unter 4.1. und 4.2. genannten Rechte unverzüglich nach der Erklärung der Änderung der Reiseleistung oder des Reisepreises durch das RuVFD bei diesem geltend zu machen. Diesbezüglich wird Schriftform empfohlen.

5. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchungen, Ersatzpersonen
5.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn zurücktreten. Maßgebend ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim RuVFD. – Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann das RuVFD Ersatz für die Reisevorkehrungen fordern. Das RuVFD kann diesen Anspruch unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen sowie des gewöhnlich möglichen Erwerbs durch etwaige anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen der nachfolgenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren. In jedem Fall bleibt es dem Kunden unbenommen, den Nachweis zu führen, dass dem RuVFD im Zusammenhang mit dem Rücktritt keine oder geringere Kosten entstanden sind.

bis 30.Tag vor Reiseantritt20%
bis 22.Tag vor Reiseantritt30%
bis 15.Tag vor Reiseantritt50%
bis 8.Tag vor Reiseantritt60%
bis 4.Tag vor Reiseantritt70%


ab dem 3. Tag vor Reiseantritt oder bei Nichtantritt der Reise 80 % des Gesamt-preises als Ersatzanspruch. Bei zusätzlich vermittelten Leistungen für den Kunden (z.B.: Karten, Ausflugs-pakete) gelten die Bedingungen des dortigen Leisteungsträgers/Veranstalters.

5.2. Werden auf Kundenwunsch nach der Buchung der Reise für einen Termin, der innerhalb des zeitlichen Geltungsbereiches der Reiseaus-schreibung liegt, unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit stehende Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart oder –Klasse vorgenommen (Umbuchung), ist das RuVFD berechtigt, entsprechend ein Umbuchungsentgelt pro Reisenden zu erheben. Änderungswünsche des Kunden. Die nach dem Ablauf der Fristen erfolgen, können sofern die Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu den Bedingungen gemäß Nummer 5.1. und durch Neuanmeldung durchgeführt werden.

5.3. Bis zum Reisebeginn(unter Berück-sichtigung des für die Organisation erforderlichen Zeitraums) kann der Reisende verlangen, das statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Das RuVFD kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt eine dritte Person in den Vertrag ein, so haften diese und der Reisende (Anmel-der) gegenüber dem RuVFD als Gesamt-schuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt der entstehenden Mehrkosten.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder sonstigen Gründen nicht in Anspruch, so wird sich das RuVFD bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn eine Erstattung nicht möglich gemacht werden kann.

7. Rücktritt und Kündigung durch das RuVFD
Das RuVFD kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen. a) ohne Einhaltung einer Frist:
Wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des RuVFD nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt das RuVFD deshalb den Vertrag, so behält es den Anspruch auf den Reisepreis, er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt.

b) bis 2 Wochen vor Reiseantritt
Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlich festgelegten Mindestteilnehm- erzahl, wenn in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall ist das RuVFD verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Vorrausetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Bereits geleistete Zahlungen auf den Reisepreis erhält der Kunde zurück.

8. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände
Wird die Reise infolge nicht vorhersehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl das RuVFD als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann das RuVFD für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Weiterhin ist das RuVFD verpflichtet, die notwendigen Massnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst den Reisenden zurück zu befördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

9. Haftung des Reiseveranstalters
9.1. Das RuVFD haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für:

(1) Die gewissenhafte Vorbereitung

(2) die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger

(3) die Richtigkeit der Beschreibung aller in der Reiseausschreibung angegebenen Reiseleistungen, sofern das RuVFD nicht gemäß Nr. 3 vor Vertragsabschluss eine Änderung der Ausschreibung erklärt hat

(4) die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Reiseleistungen.

9.2. Das RuVFD haftet entsprechend Nr. 11 für ein Verschulden der mit der Leistungserbringung betrauten Personen.

10. Gewährleistung

a) Abhilfe
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. Das RuVFD kann die Abhilfe verweigern, wenn Sie einen unver-hältnismäßigen Aufwand erfordert. Das RuVFD kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass es eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.

b) Minderung des Reisepreises
Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung einer Reise kann der Kunde eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) verlangen. Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Verkaufs der Wert der Reise in mangelfreien Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde. Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Kunde schuldhaft unterlässt, dem RuVFD den Mangel anzuzeigen.

c) Kündigung des Vertrages
Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet das RuVFD innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungs-gründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung -kündigen.
Dasselbe gilt, wenn dem Kunden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem dem RV erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom RuVFD verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesses des Kunden gerechtfertigt wird. Er schuldet dem RuVFD den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden anteiligen Reisepreises, es sei denn, dass die in Anspruch genommenen Leistungen für Ihn ohne Interesse waren.

d) Schadensersatz
Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf dem Umstand, den das RuVFD nicht zu vertreten hat.

11. Beschränkung der Haftung
11.1. Die vertragliche Haftung des RuVFD für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt

a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder

b)soweit das RuVFD für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

11.2. Für Schadensansprüche des Kunden gegen das RuVFD aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung des RuVFD bei Sachschäden je Kunde und Reise auf die Höhe des dreifachen Reispreises beschränkt. Dem Kunden wird in diesem Zusammenhang im eigenen Interesse der Abschluss einer Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung empfohlen. 11.4. bleibt unberührt, auch soweit die Haftung dort über die vorstehende Beschränkung hinaus geht.

11.3. Ein Schadensersatz gegen das RuVFD ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf vom Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

11.4. Kommt das RuVFD die Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes in Verbindung mit dem internationalen Abkommen von Warschau, Den Haag Guadelajara und der Montrealer Übereinkommen. Diese Abkommen beschränken in der Regel die Haftung des Luftfrachtführers für Tod oder Körperverletzung sowie für den Verlust und Beschädigungen von Gepäck. Sofern das RuVFD in anderen Fällen Leistungsträger ist, haftet es nach den für diese geltenden Bestimmungen. Kommt dem RuVFD bei Schiffsreisen die Stellung eines vertraglichen Reeders zu, so regelt sich die Haftung auch nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des Binnenschifffahrtsgesetzes.

11.5. Für Fremdleistungen anderer Unternehmen, die nicht Bestandteil einer Pauschalreise sind und die ausdrücklich im fremden Namen vermittelt werden (wie z.B. nur Flug, Mietwagen, Ausflüge, Sport und Kulturveranstaltungen etc.) haftet das RUVFD nur als Vermittler. Die Haftung für Vermittlungsfehler ist entsprechend den vorstehenden unter 11.1. bis 11.4. genannten Grundsätzen beschränkt.

12. Mitwirkungspflicht
Der Reisende ist verpflichtet bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich dem RuVFD oder der vom RuVFD beauftragten örtlichen Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. unterlässt der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung bzw. Schadensersatz nicht ein

13. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung
Sämtliche Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem RuVFD geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde die Ansprüche geltend machen wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Bei Flugreisen sind nach dem Montrealer Übereinkommen Gepäckschäden innerhalb 7 Tagen und Gepäckverspätungen innerhalb von 21 Tagen nach Aushändigung schriftlich bei der Fluggesellschaft zu melden. Vertrag-liche Ansprüche des Reisenden nach den §§651 c – f BGB mit Ausnahme solcher Ansprüche, die auf Ersatz eines Körper oder Gesundheitsschadens wegen eines vom RuVFD zu vertretenden Mangels gerichtet oder auf grobes Verschulden des RUVFD oder seiner Erfüllungsgehilfen gestützt sind, verjähren in 12 Monaten. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Reisende solche Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt an dem das RuVFD oder dessen Haftpflichtversicherer die Ansprüche schriftlich zurückweist. Andere Ansprüche unterliegen den gesetzlichen Verjährungsfristen.

14. Paß-, Visa- und Gesundheitsvorschriften
Der Reiseveranstalter steht dafür ein, Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmun-gen von Pass-, Visa- und Gesundheits-vorschriften sowie deren eventuelle Än-derung vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Der RuVFD haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, auch wenn der Reisende das RUVFD be-auftragt hat, es sei denn, dass das RuVFD die Verzögerung zu vertreten hat.Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefol-gung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des RuVFD bedingt sind.

15. Informationspflicht zur Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens Nach der EU-VO 2111/2005 ist das RuVFD verpflichtet, den Kunden bei der Buchung über die Identität der aus-führenden Fluggesellschaft der im Zusammenhang mit der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungs-leistungen zu informieren.Steht die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, ist zunächst die wahrscheinliche Fluggesellschaft zu benennen und der Kunde entsprechend zu informieren, sobald die ausführende Fluggesellschaft feststeht. Bei einem Wechsel der aus-führenden Fluggesellschaft hat das RuVFD den Kunden unverzüglich hierüber zu informieren. Die Informationen über die ausführende Fluggesellschaft im Sinne der EU-VO 2111/2005 begründen keinen vertraglichen Anspruch auf die Durch-führung der Luftbeförderung mit der genannten Fluggesellschaft und stellen keine Zusicherung dar, es sei denn, eine entsprechende Zusicherung ergibt sich aus dem Reisevertrag. Soweit es in zulässiger Weise vertraglich vereinbart ist, bleibt dem RuVFD ein Wechsel der Fluggesellschaft ausdrücklich vorbehal-ten. Die von der EU-Kommission auf der Basis der EU-VO 2111/2005 veröffentlichte "gemeinschaftliche Liste" unsicherer Fluggesellschaften ist auf der Internet-Seite des Veranstalters oder unter http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm (den dortigen Links zur jeweils aktuellen Liste folgen) abrufbar und wird Ihnen vor der Buchung auf Wunsch auch übersandt.

16. Salvatorische Klausel
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zu Folge.

17. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Vertrags- und Rechtsverhältnisse zwischen dem RuVFD und dem Reisenden richten sich nach deutschem Recht.

Der Gerichtsstand bestimmt sich nach den gesetzlichen Regelungen. Der allge-meine Gerichtsstand für Klagen des Reisenden gegen das RuVFD ist der Sitz des RuVFD. Für Klagen des RuVFD gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des RuVFD maßgebend.

Stand: 01.03.2012
Hinweise in eigener Sache:
Versicherungen:
Bitte prüfen Sie vor Antritt der Reise Ihren Versicherungsschutz auch bezüglich Reiserücktritts-kostenversicherung, Gepäck und Unfall- versicherung Derartige Versicherungen können über das RuVFD abgeschlossen werden.

Bitte bei Busreisen beachten:
Es besteht Anschnallpflicht.

Kontakt
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kontakt@reisen-erleben.info
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